Freud und Helfer

 

Wir alle können uns noch zurückerinnern, dass wir als kleine Kinder Angst vor den verschiedensten Dingen, Personen oder Filmen hatten. Die Figur, die für Johannes Hessel mehr als jede andere hierfür steht, ist die des Clowns Pennywise aus dem Horrorfilm „ES“ von Stephen King.

 

Johannes Hessel "Freud und Helfer" Fotografie Selbstinszenierung

 

 

 

Mit dieser Angst wollte sich Johannes Hessel beschäftigen und kam schnell zu dem Ergebnis, dass er die Angst heute mit anderen Augen und differenzierter sieht. Sie ist nicht mehr nur ein negatives Etwas, das ihn hemmt, sondern oft vielmehr eine produktive Quelle, die man nutzen sollte, um aus ihr Inspiration und Motivation zugewinnen. Sie kommt aus dem Inneren und birgt ungeahnte Kräfte, überlebenswichtige Reflexe oder ruft andere Talente hervor, von denen wir unter normalen Umständen nichts ahnen. Deshalb macht sich Johannes Hessel die Angst zu Eigen und richtet eine Hommage an sie.

Auf seinen Bildern bleibt von der Angst nur noch die Maske eines Clowns übrig, welche ein Symbol für seine Kindheits- und auch jetzigen Ängste ist. Johannes Hessel ist in der Foto- arbeit „Freud und Helfer“ jeweils zweimal zu sehen. Er befindet sich als Clown mit sich selbst in Situationen, die er sonst mit seiner Partnerin, seinen Freunden, Familien- mitgliedern oder mir anderen wichtigen Menschen durchleben würde. Seine Angst ist er jedoch selbst und sie wiederum ist ein wichtiger Teil von ihm, der ihn sowohl lähmen, aber auch antreiben und motivieren kann.

 

 

Semesterarbeit 2009

ecosign

 

 

 

 

Johannes Hessel "Freud und Helfer" Fotografie Selbstinszenierung
Johannes Hessel "Freud und Helfer" Fotografie Selbstinszenierung
Johannes Hessel "Freud und Helfer" Fotografie Selbstinszenierung
Johannes Hessel "Freud und Helfer" Fotografie Selbstinszenierung
Johannes Hessel "Freud und Helfer" Fotografie Selbstinszenierung
Johannes Hessel "Freud und Helfer" Fotografie Selbstinszenierung

 

 

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