Biene von nebenan

 

In „Biene von nebenan" geht es um Johannes Hessels Angst, tradierten Moralvorstellungen des Dorfes zu folgen und sein Leben nach diesen auszurichten.

 

Johannes Hessel "Biene von nebenan" Fotografie Selbstinszenierung

Julia

 

 

 

In seinem Heimatort und dessen Umgebung ist es nicht unüblich, in seinem Alter schon verheiratet zu sein und ein Kind zu haben, oder ernsthaft über den Bau eines eigenen Hauses nachzudenken. Nicht selten steht dieses in der Mitte zwischen den Häusern der eigenen Eltern und der zukünftigen Schwiegereltern. Es gibt viele solcher „Dorfregeln“ und wenn man diese nicht befolgt, gilt man schnell als orientierungslos oder unreif. Johannes Hessel möchte nicht unreflektiert nach diesen Regeln handeln, hat aber dennoch Angst, später in diese Nor-men gepresst zu werden und diese erfüllen zu müssen.

Um diese Angst aufzuzeigen, inszenierte sich Johannes Hessel mit ihm bekannten Frauen, die entweder schon verhei-ratet sind, ein Kind haben oder wenigstens in einer langjährigen Beziehung leben. Die verschiedenen Frauen machen auf allen Bildern einen freudigen und glücklichen Eindruck.

An Johannes Hessels Mimik dagegen ist abzulesen, wie sehr er diesem Lebensstil, zumindest wenn es unreflektiert gewählt wird, misstraut. Seine Angst steht ihm ins Gesicht geschrieben.

 

 

Semesterarbeit

ecosign 2008



 

Johannes Hessel "Biene von nebenan" Fotografie Selbstinszenierung

Verena

 

 

Johannes Hessel "Biene von nebenan" Fotografie Selbstinszenierung

Anna

 

 

Johannes Hessel "Biene von nebenan" Fotografie Selbstinszenierung

Daniela

 

 

Johannes Hessel "Biene von nebenan" Fotografie Selbstinszenierung

Chrissi

 

 

Johannes Hessel "Biene von nebenan" Fotografie Selbstinszenierung

Franzi

 

 

 

 

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